Igelstachelbart Pilz: Stärkender Vitalpilz

Vitalpilze wie der Igelstachelbart unterstützen unser Immunsystem und wirken Entzündungen entgegen. Als Adaptogene wirken sie ausgleichend und balancierend - genau da, wo der Körper es gerade am meisten benötigt.

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Was ist der Igelstachelbart Pilz?

Hericium Erinaceus, Löwenmähne, Igelstachelbart, Affenkopfpilz oder auch Pom-Pom – das alles sind Namen für diesen stattlichen Vitalpilz, der vor allem in Asien beheimatet ist. Vom Aussehen her macht der Vitalpilz seinen verschiedenen Namen alle Ehre. Der Igelstachelbart Pilz erinnert auf den ersten Blick an ein zotteliges Fellbüschel oder eine Korallenform.

Aus seinem breiten Fruchtkörper ragen nach unten zeigende langen dünne Stacheln hervor. Sein für einen Pilz eher ungewohntes Aussehen inspirierte dann auch die Phantasie der Namensfindung:

  • Die Chinesen erinnerte er an einen behaarten Affenkopf: ergo Affenkopfpilz
  • Offensichtlich auch die Assoziation mit einer Löwenmähne: Löwenmähnenpilz - auf Englisch Lion’s Mane Mushroom
  • Im Lateinischen inspirierten die „Igel-Borsten”- Hericium ist lateinisch für Igel: Hericium Erinaceus
  • Auch Pom-Pom blanc - ein knuffiges, weißes Puschel - macht auf den ersten Blick Sinn.

Bei uns ist und bleibt er der Igelstachelbart-Pilz. Er wächst an den Stümpfen alter oder abgestorbener Laubbäume, am liebsten in Gebieten mit hoher Luftfeuchte. Bei uns ist der Igelstachelbart als Speisepilz eher unbekannt – in Asiatischen Ländern wie China und Japan gilt er aber als absolute Delikatesse. Der Geschmack wird oft mit einem schmackhaftem Aroma nach Hummer, Krabben oder auch Hühnchen beschrieben.


Wie wirkt der Igelstachelbart Pilz im Körper?

Vitalpilze erhalten zunehmend auch bei uns als Superfoods und pflanzliche Nahrungsergänzungen Aufmerksamkeit. Nicht nur der Igelstachelbart - auch andere Vitalpilze wie Chaga, Cordyceps sinensi, Maitake, Reishi oder Shiitake - finden immer breiteren Einsatz und Anwendung. Vitalpilze sind seit Jahrtausenden feste Bestandteile der TCM - der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie zählen zu den Adaptogenen - bioaktiven Stoffen, die, wie die Bezeichnung es vermuten lässt, da wirken, wo es der Körper gerade am meisten benötigt. Adaptogene wirken ausgleichend und balancierend auf den Körper.

Der Igelstachelbart-Pilz zeigt nicht nur vom Aussehen her, sondern auch innerlich „Löwenstärke“. Er enthält bioaktive Substanzen, die positive Auswirkungen auf den Körper, insbesondere auf Gehirn, Herz und Darm, haben sollen.

Welche Inhaltsstoffe machen den Igelstachelbart-Pilz so besonders?

Dr. Renate Eisenhut vom Lehrstuhl für Gemüsebau der Technischen Universität München analysierte die Nährstoffe im Igelstachelbart. Ihr Ergebnis: In 100 g des frischen Igelstachelbartpilzes fand die Wissenschaftlerin Mineralien wie Kalium (254 mg) und Phosphor 109 mg (109 mg). Darüber hinaus fand sie zahlreiche für uns Menschen essentielle Aminosäuren im Eiweiß des Pilzes. Sie stellte zudem fest, dass für sein Aroma 32 Substanzen verantwortlich sind - wesentlich mehr, als in Speisepilzen wie Champignon, Austernpilz und Shiitake. Auch viele Ballaststoffe sind im Igelstachelbartpilz enthalten.

  • Aminosäuren: Der Igelstachelbart enthält fast alle für uns Menschen essentiellen 9 Aminosäuren. Es fehlen dem Igelstachelbart einzig Methionin und Tryptophan.
  • Mineralien: Kupfer, Eisen, Kalium, Kalzium, Zink, Germanium, Selen, Phosphor
  • Vitamine: vor allem die für Nerven und Psyche so wichtigen B-Vitamine sind im Igelstachelbart reichlich vorhanden: Vitamin B1 (Thiamin), Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin B3 (Niacin) und Vitamin B5 (Pantothensäure)

Mit den zahlreich enthaltenen Mineralien und Spurenelementen unterstützt der Igelstachelbart das Immunsystem. Neben den wichtigen Mineralien, Vitaminen und Aminosäuren zeichnen den Igelstachelbart die enthaltenen bioaktiven Substanzen wie Polysaccharide und Terpene aus:

  • Polysaccharide wie HEF-P aus der Famile der Beta-Glucane
  • Terpene wie Hericenone und Erinacine

Studien indizieren eine schützende Wirkung vor Demenz, Reduktion milder Anzeichen von Ängsten und Depressionen, und eine Reparatur von Nervenschädigungen.

Studien legen nahe, das die im Igelstachelbart-Pilz enthalten Verbindungen das Wachstum der Gehirnzellen stimulieren und so eine schützende Wirkung auf das Gehirn haben können. Ebenso eine Reduktion milder Anzeichen von Ängsten und Depressionen sowie eine Reparatur geschädigter Nerven. Mehr Forschung und mehr klinische Studien am Menschen sind noch nötig, um allgemeingültige, gesundheitsbezogene Aussagen zu treffen. 


Der Igelstachelbart Pilz für Wechseljahre & Hormonelle Balance

Diverse Symptome der Wechseljahre

Eine Studie untersuchte den Einfluss des Igelstachelbarts auf Depression und Schlafqualität bei Frauen in der Perimenopause bei 4 wöchiger Einnahme. Konkret wurde die Wirkung der bioaktiven Substanzen im Vitalpilz, genannt Hericenone und Erinazine, die aus seinem Fruchtkörper isoliert wurden, auf die Stimulierung der Synthese des Nervenwachstumsfaktors (NGF) überprüft. Die Teilnehmerinnen berichteten von Verbesserungen bei "Konzentration", "Irritation" und "Ängstlichkeit" im Vergleich zur Kontrollgruppe, die einen Placebo erhielt. Die Ergebnisse legen einen positiven Einfluss auf Depressionen und Angstzustände nahe. 


Kognitive Leistung

Eine andere Studie in Japan untersuchte den Einfluss des Igelstachelbart-Pilz auf Personen mit leichten kognitiven Beeinträchtigungen. Eingenommen über 16 Wochen, zeigten sich nach 8, 12, und 16 Wochen Verbesserungen der kognitiven Funktionen bei den Studienteilnehmern, die das Igelstachelbart-Pilz-Pulver einnahmen, im Vergleich zur Placebogruppe.


Entzündungen & oxidativer Stress

Studien zeigen positive Effekte in der Reduktion von Entzündungen und oxidativem Stress im Körper. Beides ist grundlegend wichtig für Prävention und Gesundheit bis ins hohe Alter. Eine Studie untersuchte die antioxidativen Fähigkeiten von 14 verschiedenen Pilzarten: Im Ergebnis wies der Igelstachelbart-Pilz die vierthöchste antioxidative Aktivität auf und ist somit eine sehr gute Quelle für Antioxidantien.  

Durch Gewichtszunahme im Alter, in der Lebensmitte oft begünstigt durch die hormonellen Veränderungen der Wechseljahre, vermehrt sich das Fettgewebe - vor allem an Bauch und Hüfte. Das Bauchfett - die Meno-Mitte - gilt als besonders entzündungsfördernd und damit als Risikofaktor für viele der häufigen Zivilisationskrankheiten wie Diabetes. Die antioxidativen Fähigkeiten des Igelstachelbart wirken sich positiv auf die Entzündungen, die vom Fettgewebe freigesetzt werden, aus. Idealerweise kombiniert mit einer Ernährung, die reich an natürlich entzündungshemmenden Lebensmitteln ist.

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Wo finde ich den Igelstachelbart Pilz und wie nehme ich ihn?

Wieviel Igelstachelbart Pilz und in welcher Form?

Da es sich um einen Speisepilz handelt, kann der Igelstachelbartpilz ganz normal frisch zubereitet gegessen werden. Erhältlich ist er in Delikatessen-Geschäften oder über Spezialhändler im Internet. Wie für andere Pilze, gilt auch für den Igelstachelbart: Nicht waschen, sondern nur mit einer Bürste oder einem trockenen Tuch von eventuellen Erd- oder Schmutzresten säubern.

Üblicher ist es aber, den Igelstachelbartpilz in getrockneter und fein gemahlener Form als Nahrungsergänzung als Pulver oder Kapseln einzunehmen. Bei uns ist der Igelstachelbartpilz einer der wichtigsten Wirkstoffe in unserem XbyX Pflanzenextrakt Klar Denken. Er unterstützt den Klar Denken Mix für mentale Energie und Power.

Seine Anwendung gilt als sicher. Der Igelstachelbartpilz oder seine Extrakte zeigten in Studien keine unerwünschten Nebenwirkungen, nicht einmal bei Dosierungen von 5 Gramm pro kg Körpergewicht pro Tag über einen Monat oder niedrigeren Dosierungen über drei Monate. In der Studie wurde der Igelstachelbartpilz (Hericium erinaceum) mit Panax Ginseng (Rotem Ginseng wie in Klar Denken) kombiniert.

Wer jedoch allergisch oder empfindlich auf Pilze reagiert, sollte den Igelstachelbartpilz meiden, da es sich um eine Pilzart handelt.


Wann spüre ich eine Wirkung?

Pflanzenextrakte, so auch der Igelstachelbartpilz, benötigen eine regelmäßige Einnahme, über einen längeren Zeitraum von einigen Wochen bis Monaten, bis eine Wirkung zu spüren ist.


Rezepte mit dem Igelstachelbart Pilz

Wer den frischen Igelstachelbart-Pilz bestellt hat und ihn direkt aus Lebensmittel probieren möchte, kann ihn schnell zubereiten. In Würfel oder Scheiben schneiden, hellbraun anbraten, mild würzen, nach Belieben mit etwas Zitrone beträufeln. Fertig und genießen.

Aber auch ohne den frischen Pilz, kann man den Igelstachelbart leicht in den Alltag integrieren. Einfach mit Rezepten, denen das Pflanzenextrakt Klar Denken zugegeben wird, wie beispielsweise als:


Zusammengefasst

Der Igelstachelbart-Pilz, Löwenmähne oder Pom-Pom Pilz, und die aus ihm gewonnenen Trockenextrakte zeichnen sich durch eine Vielzahl toller Effekte für unseren Körper aus. Forschungen haben ergeben, dass die Löwenmähne vor Demenz schützen, leichte Symptome von Angst und Depressionen verringern und bei der Reparatur von Nervenschäden hilfreich sein kann.

Die Kombination seiner Inhaltsstoffe aus Aminosäuren, Mineralien, Vitamine sowie bioaktiver Substanzen wie Polysaccharide und Terpene führt zu den entzündungshemmenden, antioxidativen und immunstärkenden Fähigkeiten des Löwenmähnen-Pilzes. Die bisherigen Forschungsergebnisse sind vielversprechend - weitere umfangreiche Studien zur Wirkung bei uns Menschen sind erforderlich, um praktische Anwendungen für den Igelstachelbart-Pilz zu entwickeln.

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