Natürliche Lösungen bei Östrogendominanz

Der beste erste Ansatz, um etwas gegen Östrogendominanz zu tun, ist die Ernährung und den Lebensstil anzupassen.

Natürliche Lösungen bei Östrogendominanz

Hier kommen natürliche Lösungen, mit denen eine Östrogen-Dominanz verringert werden kann:


1. Hormonausgleichende Ernährung

Achte auf eine hormonausgleichende Ernährung in den Wechseljahren: Iss viel frisches Obst und sehr viel grünblättriges Gemüse, ebenso gegrilltes oder gebackenes Gemüse, ausreichend magere Proteine (idealerweise pflanzliche), keine raffinierten Kohlenhydrate oder zugesetzten Zucker. Iss moderate Mengen an gesundem Fett, besonders an Omega 3 Fetten (Fisch, Algen, Leinöl, Walnüsse). Wer noch seine Periode hat, kann zyklusoptimiert essen: circa zwei Wochen vor Beginn der Periode, wenn der Körper das Hormon Östrogen hochfährt, weniger Brot, Milchprodukte und andere Nahrungsmittel die reich an schnellen Kohlenhydraten sind essen, und so die Leber entlasten.

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2. Nährstoffdichte

Erhöhe die Nährstoffdichte in deiner Ernährung und ergänze gegebenenfalls mit einer Multivitamin-Mineralien-Kombination. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei:

  • Vitamin D3: Neben der Unterstützung der Funktionen des Immunsystems spielt dieses Vitamin eine große Rolle bei der Regulierung des Östrogenspiegels.  
  • Vitamin B6: Dieses Vitamin ist dafür bekannt, die Progesteronproduktion zu steigern, um einem Östrogenüberschuss entgegenzuwirken und gleichzeitig die Lebergesundheit zu fördern. 
  • Magnesium: Magnesium ist für Hunderte von Enzymen verantwortlich, die das natürliche Gleichgewicht der Hormone unterstützen.
  • Für den Ausgleich der Balance der Hormone wird auch das Adaptogen Maca eingesetzt. Es kann bei Östrogendominanz unterstützen. Maca ist im Pflanzenextrakt Volle Lust enthalten.

3. Darmstress reduzieren

Reduziere Lebensmittel, die Stress für deinen Darm bedeuten und diesen belasten. Teste, was bei dir der Fall sein könnte: Zucker (bei vielen Frauen ein Problem), Weizen, Gluten, Mais. Lass diese Lebensmittel 2-3 Monate weg und führe sie dann graduell wieder ein. Schau wie sich das anfühlt. 

4. Kreuzblütler Gemüse

Iss viel Kreuzblütler Gemüse, denn dieses enthält die Substanzen Sulforaphan und Verbindung Indol-3-Carbinol, die die Östrogenrezeptoren regulieren. Zum  Kreuzblütler Gemüse zählen: Brokkoli, Grünkohl, Rosenkohl, Pak Choi, Blumenkohl, Kohl.  

5. Ballaststoffe

Denke daran, genügend Ballaststoffe zu essen. 30-40 Gramm pro Tag, beispielsweise Leinsamen oder Vollkornprodukte. Überschüssiges Östrogen wird über den Darm ausgeschieden, verbleibt der Stuhl im Darm, so wird das überschüssige Östrogen wieder resorbiert.

6. Probiotika

Stärke die Darmflora mit darmfreundlichen Probiotika: Fermentierte Lebensmittel eignen sich hervorragend für die Heilung der Darm- und Darmschleimhaut und unterstützen so ebenfalls das Ausscheiden von überflüssigem Östrogen. Probiotische Lebensmittel sind Kefir, Kimchi, Sauerkraut und Kombucha (ohne Zuckerzusatz).

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7. Leber-Entlastung

Tu alles, was die Funktion der Leber unterstützt und entlastet. Alkohol weglassen, viel kalorienfreie Flüssigkeit trinken trinken. Wenn die Leber hart arbeiten muss, um Giftstoffe wie Alkohol, Koffein oder Umwelteinflüsse auszuscheiden, ist ihre Fähigkeit, das Blut von Östrogenen zu reinigen, beeinträchtigt. 

8. Stress reduzieren

Stress wirkt sehr negativ auf die hormonelle Balance: Oft einfacher gesagt als getan - aber versuche Stress zu reduzieren. Bau ihn mit Sport ab, finde Techniken, die dir beim Entspannen helfen und schau das du guten Schlaf bekommst!

9. Vermeide Xeno-Östrogene

Entgifte dein Umfeld: Xenoöstrogene sind fremde, d.h. nicht vom Körper erzeugte Östrogene, die zur Östrogendominanz beitragen können. Bevorzuge Bio-Lebensmittel (besonders Milch und Fleisch was konventionell Hormonen enthalten kann)  und verwende besser natürliche Shampoos, Seifen, Kosmetika sowie "phthalatfreien" Kunststoffe. 

Helfen all die Anpassungen nicht, oder um zusätzlich zu unterstützen, sprich mit deinem Arzt über ein bioidentisches Progesteron-Präparat, oft transdermal (also über die Haut) verabreicht. 

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