Wie unser Zyklus das Immunsystem beeinflusst

Was die verschiedenen Phasen unserer Periode mit dem Immunsystem zu tun haben? Sehr viel!

Erfahre, wie unterschiedlich dein Immunsystem in den verschiedenen Zyklusphasen ist, warum das so ist, und wie du deinen Körper in den jeweiligen Phasen am besten unterstützen kannst. Denn diese wichtige Information können wir in der Peri-Menopause, hervorragend zu unserem Vorteil nutzen!

Besonders in Zeiten wie diesen, wird uns bewusst, wie wertvoll und wichtig unsere Gesundheit ist. Wir alle möchten wissen, was wir tun können, um uns selbst, unsere Familie und unsere Freunde zu schützen. Gute Gesundheit funktioniert ganzheitlich. Unser Körper besteht aus vielen verschiedenen Systemen, die sich gegenseitig beeinflussen und die wirksam zusammenarbeiten, um unseren Körper gesund zu erhalten.


Was macht das Immunsystem?

Doch was ist das eigentlich - dieses Immunsystem? Es ist eine Mischung mikroskopisch kleiner “Aufpasser”- Zellen, die unseren Körper vor unerwünschten und krankmachenden Eindringlingen schützen. Wie schädlichen Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilzen. Unser Immunsystem wirkt wie eine kleine Armee, die konstant damit beschäftigt ist, die schlechten von den guten Zellen zu unterscheiden. Idealerweise befindet sich unser Immunsystem in guter Balance. Es ist weder “unteraktiv”, denn dann lässt es die schlechten Zellen rein - noch ist es “überaktiv”, denn in dem Fall attackiert es eigene gesunde Zellen wie z.b. bei Autoimmunerkrankungen.


Die Verbindung Immunsystem und Hormone

Die Immunfunktion unseres Körpers steht in einer engen Beziehung zum Sexualhormon Östrogen. Das ist der Grund, warum wir während des monatlichen Menstruationszyklus auch einen monatlichen Zyklus des Immunsystem haben. 

Das Östrogen interagiert mit den Immunzellen, indem es ihre Funktion hochreguliert und sie dazu ermutigt, eine guten Job zu machen. Das heißt, die natürliche Fähigkeit des Körpers, die bösartigen Eindringlinge abzuwehren, schwankt im Lauf des Monats auf- und ab - abhängig von den monatlichen Schwankungen des Östrogens. 


Warum ist das so? 

Das alles macht unser Körper im Auftrag der Reproduktion! Ein toller Trick der Natur, um Viren und Bakterien abzutöten, die eine gesunde und erfolgreiche Befruchtung der Eizellen verhindern könnten. Die zyklusbedingte Variation der Immunfunktion, hat eine Schutzwirkung. Sie soll das potenzielle neue Leben, das bei einer Befruchtung geschaffen würde, schützen.


Wie variiert der Immunschutz im Zyklus?

In der Follikelphase - das sind in etwa die ersten 14 Tage unseres Zyklus, nach Beginn der Periode bis kurz vor Eisprung - sind die Östrogenwerte und damit auch die Immunfunktion am höchsten. In dieser Phase möchte der Körper uns vor allen fremden Eindringlingen schützen und uns so gesund wie möglich halten. Das ist die Zeit des starken Immunsystems! 

Um die Zeit des Eisprungs herum - etwa am 14. Tag des Zyklus - sinkt der Östrogenspiegel ab und unser anderes wichtiges Sexualhormon, das Progesteron, steigt allmählich an. Diese hormonelle Verschiebung fährt das Immunsystem leicht herunter. Ein ganz normaler Vorgang, der verhindert, dass die Immunzellen eine neu befruchtete Eizelle angreifen. Wahnsinn, oder? Eine erstaunliche Maßnahmen der Natur, konzipiert für das Fortbestehen des menschlichen Lebens.

In dieser auch Gelbkörper- (auch Luteal)-Phase genannten 2. Phase des Zyklus - nach Eisprung bis zum Start der Periode - steigen Östrogen und Progesteron zunächst beide kontinuierlich an. Gegen Ende der zweiten Phase fallen sowohl Östrogen als auch Progesteron auf ihre niedrigsten Werte ab. Das reduziert erneut die Immunfunktion - der Körper ist jetzt wieder infektanfälliger.

Je nachdem in welcher Phase des Zyklus wir sind, desto unterschiedlich stark ist also unser Immunsystem und desto infektanfälliger sind wir.

Der Menstruationszyklus setzt also die Immunität in Gang, um uns gesund zu erhalten. Bricht sie dann zum richtigen Zeitpunkt wieder ab, um jedem potenziellen Spermium und jeder befruchteten Eizelle freie Passage zu gewähren. All diese verschiedenen hormonellen Phasen sind ein normaler, natürlicher und völlig gesunder Prozess des weiblichen Körpers.

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Wie können wir den Körper in den Zyklusphasen am besten unterstützen?

Nun können zwar nicht kontrollieren, in welcher Phase des Zyklus wir uns gerade befinden, und haben damit natürlich auch keinen direkten Einfluss auf unsere Immunfunktion. Aber wir können diese wunderbare Information nutzen, indem wir in den Zyklusphasen, in denen unser Immunsystem am schwächsten ist, unseren Körper besonders gut unterstützen.

Also um den Eisprung herum und in der späten Lutealphase, kurz vor Start der Periode. Generell, wenn wir mal ganz genau auf unseren Körper hören, sind sind das sowieso die Zeiten in denen wir von Natur aus etwas weniger Energie haben, uns schwächer und verletzlicher fühlen.

Nehmen wir diesen sanften Impuls unseres Körpers, zum Anlass, um uns zu entspannen, um mehr zu schlafen und gut zu essen. Mit einer Ernährung, reich an immunstärkenden Nährstoffen - und da wo nötig, mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel. 

Denn unsere Immunzellen sind empfindlich gegenüber oxidativem Stress. Antioxidantien schützen vor selbigem, indem sie freie Radikale neutralisieren. Zu den Antioxidantien zählen die Vitamine A, C, E, Mineralien wie Selen und Zink, sekundäre Pflanzenstoffe in Obst und Gemüse ebenso auch Taurin, Q10, Polyphenole der Olivenfrucht. Aber auch wertvolle Probiotika und Ballaststoffe sind wichtig, denn diese unterstützen eine gesunde Darmflora und diese wiederum ist wichtig, um unser Immunsystem von Innen zu stärken.

Und weil das alles manchmal gar nicht so einfach ist, haben wir ein Protein Superfood Pulver entwickelt, der dir für alle 5 Punkten oben die ideale Basis gibt. ENERGIE - unser All-in-One Protein Superfood Shake - hat alles was du für eine immunstärkende Ernährung brauchst. Proteine, Ballaststoffe, Multivitamine, Verdauungs-Enzyme, Antioxidantien und Probiotika. Noch dazu ist ENERGIE lecker, vielseitig einsetzbar, hat pro Portion weniger als 100 kcal, und über viele Monate haltbar. 

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Referenzen

Is Female Health Cyclical? Evolutionary Perspectives on MenstruationTrends Ecol Evol. 2018 Jun;33(6):399-414. doi: 10.1016/j.tree.2018.03.006. Epub 2018 May 16

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