Kreuzblütler Gemüse: Gut für Wechseljahre

Kreuzblütler Gemüse ist vollgepackt mit essentiellen Vitaminen wie Folsäure, Vitamin C, Vitamin E, Vitamin K.

Dazu mit vielen wichtigen Mineralien wie Kalzium – wichtig für gesunde Knochen, mit sättigenden Ballaststoffen – gut für ein gesundes Gewicht – und vielen wertvollen sekundären Pflanzenstoffen. Das Beste: Kreuzblütriges Gemüse natürlich kalorienarm!

Gemüse ist immer gut, ganz besonders Kreuzblütler-Gemüse, kurz Kreuzblütler genannt. Besonders ab der Lebensmitte gehört es täglich auf den Teller, während der Wechseljahre und zur Vorbereitung für Gesundheit im Alter.

Was zählt zum Kreuzblütler-Gemüse?

Diese Gemüse-Gruppe zeichnet sich durch ihre intensiven, einzigartigen Aromen aus. Benannt nach dem lateinischen Wort „Kruzifix“, weil die Blüten dieser Pflanzen einem Kreuz ähneln.

Zum Kreuzblütler-Gemüse zählen:

  • Alles mit „Kohl“ im Namen: Grünkohl, Blumenkohl, Brokkoli, Rotkohl, Weißkohl, Schwarzkohl, Rosenkohl
  • Grünes Blattgemüse wie Pak Choi
  • Intensiv schmeckende grüne Blattsalate wie Rucola, Sauerampfer und Römersalat
  • Aber ebenso Kresse, Rettich und Radieschen



Warum ist Kreuzblütler-Gemüse gut – ganz besonders in der Menopause?

  • Darm-Gesundheit, natürliches Detox, Krebsschutz: Kreuzblütler Gemüse enthält sogenannte Glucosinolate, Verbindungen die unser Darm zu nützlichen Isothiocyanaten und Indol-3-Carbinol verstoffwechseln kann. Diese Verbindungen schützen unsere Zellen vor DNA-Schäden, inaktivieren karzinogene Zellen, wirken antibakteriell und antiviral, und aktivieren natürliche Entgiftungs- und Antioxidationsenzyme des Körpers.
  • Schützt Brust und Herz: Zudem senkt kreuzblütler Gemüse das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und wirkt positiv auf die Brustgesundheit. Besonders in der Post-Menopause erhöht das Essen von Brokkoli einen Östrogen-Typ, der vor Brustkrebs schützt. (1, 2, 3)
  • Starke Muskeln: Auch die Muskeln profitieren von Brokkoli, Blumenkohl, Spinat & Co: Die enthaltene Verbindung Glucoraphanin wandelt unser Körper in eine Substanz namens Sulforaphan um, von der bekannt ist, dass sie antikrebs- und antimikrobielle Eigenschaften hat. (4)
  • Kalzium für gesunde Knochen: Kreuzblütler wie Brokkoli, Grünkohl und Blumenkohl sind auch reich an Kalzium – daher ein MUSS auf dem Ernährungsplan in und nach der Menopause, da das Osteoporose-Risiko durch das sinkende Östrogen zunimmt. (5,6)
  • Die enthaltenen Ballaststoffe sättigen und unterstützen so ein gesundes Gewicht.

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Zubereitungs-Ideen für Kreuzblütler Gemüse

Auch die Optionen der Zubereitung für Kreuzblütler-Gemüse sind vielfältig:

  • Blumenkohl- oder Brokkoli-„Reis“: einfach die rohen Kohlköpfe reiben – kurz in Wasser kochen
  • Blumenkohl-Mus: Blumenkohl kochen und wie Kartoffel-Mus zubereiten
  • Rotkohl-Streifen und Rosenkohlblätter klein geschnitten in den Salat geben (wer beides roh nicht gut verdaut, dann kurze für 3-5 Minuten in ein wenig heißem Wasser andünste)
  • Püriert als Suppen zubereiten
  • Als Rohkost-Snack mit Humus – roh oder kurz gedämpft (leichter verdaulich)
  • Grünkohl oder Schwarzkohl, frisch oder tiefgekühlt im Smoothie zubereiten

Zubereitung Kreuzblütler-Gemüse



Wie viel sollte ich davon essen?

Als grobes Maß für die tägliche Gemüse-Menge gilt: Am besten täglich 2-3 große Handvoll Gemüse. Gern auch mehr. Die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung empfohlenen 5 Portionen pro Tag umfassen Gemüse und Obst. Die Amerikaner nehmen die Tasse als Portions-Maß – 2-3 Tassen pro Tag.

Beispiele für 1 Portion Kreuzblütler-Gemüse:

  • 1 Handvoll (1 Tasse) gekochter oder roher Brokkoli, Rosenkohl oder Blumenkohl
  • 1 Handvoll (5-6 große) Radieschen
  • 2 Handvoll ( 2 Tassen) Blattgemüse / Salat, wie Grünkohl oder Rucola.

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