Was sind Symptome der Wechseljahre?

Nicht jede Frau spürt in der Peri-Menopause, oder allgemein in den Wechseljahren, Veränderungen. Manche erreicht ohne je ein einziges Symptom gehabt zu haben, die Menopause. Periode weg, keinerlei Beschwerden.

Die meisten Frauen spüren Veränderungen. Nur sind die oft anders als erwartet. Hitzewallungen, der „Klassiker“ der Wechseljahre, hat nicht jede Frau und meist auch erst später in der Menopause Transition. Erste Symptome sind oft dezenter: stärkere PMS Beschwerden, Schlafstörungen, Energielosigkeit, Stimmung schwankt stärker, Niedergeschlagenheit. All das bringt man selten mit der Menopause – genauer der Peri-Menopause – in Verbindung.

Symptome der Wechseljahre können körperliche, emotionale und psychologische Aspekte haben. Abhängig davon, welches Hormon gerade außer Balance ist.


Symptome eines niedrigen Progesteron-Spiegels

Das wohl prägendste Merkmal der ersten Phase der Wechseljahre, der Peri-Menopause: Typischerweise sinkt der Progesteron-Spiegel, während das Östrogens stabil bleibt oder sogar steigt. Für die Mehrheit der Frauen liegt hierin die Ursache erster Symptome. Dieses Ungleichgewicht nennt sich Östrogen Dominanz.

Einige der Symptome die charakteristisch sind für das Verhältnis – Progesteron zu niedrig und Östrogen zu hoch:

  • Empfindlichkeit und Anschwellen der Brüste
  • Stimmungsschwankungen
  • Problem mit Konzentration und fokussiertem Denken
  • Reizbarkeit
  • Schlafstörungen
  • Wassereinlagerung
  • Verstärkte PMS (prämenstruelles Syndrom)
  • Gewichtszunahme

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Symptome eines niedrigen Testosteron-Spiegels

Auch Frauen haben Testosteron. Und auch dieses Sexual-Hormon kann schwanken. (und sinkt in der Post-Menopause leicht ab). Für einige Frauen können Symptome von sinkendem Testosteron signifikant sein, wenn auch meist subtiler als die Symptome durch zu niedriges Progesteron.

Einige charakteristische Symptome für niedriges Testosteron sind:

  • Reduzierterer oder kein Sexualtrieb (Libido)
  • Verminderte Reaktion auf sexuelle Anreize
  • Geringere Empfindlichkeit in den erogenen Zonen
  • Wohlbefinden, Energie und Ehrgeiz sinken
  • Depressionen
  • Aggressive Stimmung
  • Ausfall oder Verdünnung der Schamhaare


Symptome von niedrigem Östrogen

Dem sinkenden Östrogen wird meist als Erstes die Schuld an Wechseljahresbeschwerden gegeben. Dabei ist Östrogen im Verlauf der Menopause oft das Hormon, was zuletzt sinkt. Die Menopause kommt näher, der Eizellen-Vorrat geht zu neige, die Eierstöcke verlangsamen ihre Östrogenproduktion. Auch in der Post-Menopause produzieren die Eierstöcke weiterhin etwas Östrogen. Ebenso wie andere Körperteile (Fettgewebe, Nebennieren). Der Rückgang des Östrogenspiegels ist aber so stark, circa um 30-60 Prozent bei den meisten Frauen, dass Symptome spürbar sind.

Zu den charakteristischen Symptomen für Östrogenabfall gehören:

Der erste Schritt, um Symptome der Wechseljahre in den Griff zu bekommen: Den eigenen Körper und seine Signale besser verstehen. Mittels Trackens des monatlichen Zyklus und der auftretenden Symptome. Per App oder einfach aufschreiben.

Kommt die Periode regelmäßig? Ist sie gleich stark, gleich lang? Wie verändern sich die Abstände zwischen den Zyklen. Welche Symptome gibt es? Wann im Zyklus sind Symptome besonders stark? So werden Muster – erste Hinweise auf Ungleichgewichte – offensichtlich.

Was Ursachen und Lösungen für einzelne Symptom sind, steht in den XbyX Guides. Eine persönliche Auswertung und Empfehlung gibt Dir unser XbyX Check.

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Referenzen

Clinical manifestations and diagnosis of menopausehttps://www.uptodate.com
Perimenopause: The Complex Endocrinology of the Menopausal TransitionEndocrine Reviews, Volume 19, Issue 4, 1 August 1998, Pages 397–428
The Wisdom of MenopauseDr Christiane Northrup
Women Living Better

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