Was passiert im Körper in den Wechseljahren?

In den Wechseljahren geht der Eizellen-Vorrat zur Neige. Einhergehend mit Veränderungen der Sexualhormone Östrogen und Progesteron. Ein wildes Wechselbad der Hormone!

Körper in den Wechseljahren

Die Wechseljahre starten, wenn sich die Hormonspiegel in unserem Körper anfangen zu verändern. Wenn wir geboren werden, haben unsere Eierstöcke schon die feste Anzahl an Eizellen. Im Laufe unseres Lebens brauchen wir diesen Vorrat an Eizellen Monat für Monat auf. Bis er gegen Beginn der Menopause langsam zu Neige geht. 

Haben wir bei der Geburt circa 1 Million Eizellen, sind es bei der ersten Menstruation nur noch eine halbe Million und mit Beginn der ersten frühen Phase der Wechseljahre noch ungefähr 50.000 Eizellen. Das sind natürlich nur Durchschnittswerte. Einige von uns werden mit mehr Eizellen geboren, andere mit weniger.

Die Pubertät setzt die Hormone in Schwung

Mit dem Beginn der Pubertät fangen die Eierstöcke an, die beiden Sexualhormone Östrogen und Progesteron freizusetzen und der monatliche Zyklus startet. Während der monatlichen Periode wird durch die Hormone der Eisprung ausgelöst, die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut und die Periode ausgelöst. 

Vier Wochen, die sich immer und immer wiederholen, ungefähr alle 28 Tage. Monatlich folgt unser Zyklus einem Muster. Nicht immer gleich, aber ähnlich. Zumindest zwischen dem 13. und dem 52. Lebensjahr. Denn mit 13 bekommen die meisten Frauen im Schnitt zum ersten Mal ihre Periode. Mit 52 die meisten im Durchschnitt zum letzten Mal.

Das passiert im Körper in den Wechseljahren

Nach ungefähr 30 Jahren mehr oder weniger regelmäßiger monatlicher Zyklen, geht der mit der Geburt mitgegebene Eizellenvorrat langsam aber merklich zur Neige. Das geschieht bei uns meist im Alter von Anfang bis Mitte 40. Und dies hat zur Folge, dass sich die Hormone nicht mehr im monatlichen Gleichklang ändern, sondern, dass sich die gewohnten hormonellen Muster ändern. Die Eizellen und der gesamte Körper nähern sich dem Ende der reproduktiven Phase. Kurz: Der Körper bereitet sich darauf vor, keine Babys mehr zu produzieren. 

Dies führt zu ersten – mehr oder weniger spürbaren – Symptomen und lässt auch den Zyklus unregelmäßiger werden. Die ersten Anzeichen sind subtil, man würde sie nicht zwangsläufig mit den Wechseljahren in Verbindung bringen. Stärkere prämenstruelle Symptome (kurz PMS), wie Migräne, Brustspannen und Krämpfe, dazu stärkere Stimmungsschwankungen und erhöhte Reizbarkeit, Energielosigkeit, bis hin zu Konzentrationsproblemen und Erinnerungslücken.

Die Wechseljahre verlaufen in Phasen

Die Wechseljahre unterteilen sich in mehrere Phasen: frühe und späte Perimenopause, Menopause und Post-Menopause. Jede dieser Phasen der Wechseljahre ist durch eine andere Konstellation der Hormone geprägt und dadurch auch mit Symptomen verbunden. Anfangs in der Peri-Menopause dominiert meist das Östrogen. Das Progesteron dagegen ist oft im Verhältnis zu gering. Je weiter die Wechseljahre voran schreiten, desto stärker nimmt das Östrogen ab. Gleichzeitig auch das Progesteron. In der Postmenopause sind beide Hormone dann auf dauerhaft niedrigem Niveau. Und dieses neue Verhältnis hält bis zum Ende unseres Lebens an. Um ein besseres Gefühl für deinen Körper und deine Symptome zu entwicklen, ist es natürlich wichtig zu wissen, in welcher Phase du überhaupt bist. Dabei kann dir XbyX® CHECK helfen.

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Es passiert vor allem eins: viel Veränderung

Das was in den Wechseljahren im Körper passiert, kann oft etwas angsteinflößend und verwirrend sein. Oft können wir die Symptome nicht genau zuordnen und verstehen nicht so richtig was mit uns passiert. Dazu kommt, dass wir Frauen in diesen mittleren Lebensjahren von Haus aus eh schon zu viel normalen Alltagsstress um die Ohren haben: Kleinkinder, pubertierende Kinder, Kinderwunsch, Jobwechsel, Partnerwechsel, pflegebedürftig werdende Eltern oder gleich alles auf einmal.

Die gute Nachricht aber ist, du musst keine Angst haben. Ganz sicher ist die Zeit der Menopause eine Zeit großer Veränderungen. Ja, dein Körper wird sich verändern. Und ja, du wirst älter. Und ja, du wirst einige neue Herausforderung meistern müssen. Aber all diese Dinge sind sehr gut zu managen. Zudem spürt nicht jede Frau alle Symptome, und nicht alle Symptome beeinflussen dich gleich schwer. Das Beste ist: Es gibt vieles was dir effektiv hilft und was dich dabei unterstützt fit, mit viel Energie, aktiv und mit guter Laune durch die Wechseljahre zu kommen und so die Basis zu legen, um gesund und fit alt zu werden. 

Nicht nur was passiert, sondern auch wie wir es sehen

Während und auch nach den Wechseljahren gilt: Was im Körper in den Wechseljahren passiert ist das eine. Aber auch das was wir denken und wie wir die Dinge sehen, beeinflusst maßgeblich, wie wir die Wechseljahre erleben und damit, wie wir uns fühlen. Wenn du weißt, was in deinem Körper passiert, was auf dich zukommt, und was du aktiv unternehmen kannst, um dich besser zu fühlen - dann ist schon der erste wichtige Schritt getan.

Jetzt ist DEINE Zeit - Zeit für mehr Selbstfürsorge! Du hast es in der Hand, wie du durch die Wechseljahre gehst und wie du deinen Körper gesund und fit ins Alter bringst. Denk dran, du bist nicht allein - jede, wirklich JEDE Frau geht durch die Wechseljahre.

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