Starkes Immunsystem in den Wechseljahren

Gut für ein starkes Immunsystem in den Wechseljahren sind die Klassiker Zink und Vitamin C. Aber auch die Zyklusphase und das Stress-Level beeinflussen die Immun-Gesundheit!

 Immunsystem in den Wechseljahren

Viren können jedes Körpersteil befallen, einschließlich Atemwege, Magen-Darm-Trakt, Haut, der Leber und des Gehirns. Erkältungs- und Grippeviren sind die bekanntesten. Zum Glück ist unser Körper mit einem mächtigen Verbündeten, dem Immunsystem, ausgestattet. So können wir Viren effektiv abzuwehren.

In den Wechseljahren passieren jede Menge Änderungen in unserem Körper und unserem Stoffwechsel. Eine zusätzliche Herausforderung für unser Immunsystem. Um all die Hormonumstellungen und den dadurch entstehenden zusätzlichen Stress zu meistern, und für ein gesundes, starkes Immunsystem in und über die Wechseljahre hinaus - benötigt unser Körper von einigen Vitalstoffen mehr als in den Jahren zuvor.

Was wir essen, spielt eine große Rolle dabei, wie gut sich unser Immunsystem gegen eindringende Viren wehren kann. Unser Immunsystem ist am besten auf Attacken durch Viren vorbereitet, wenn wir ständig Lebensmittel essen, die einen stetigen Strom von Schlüsselnährstoffen liefern. Insbesondere eine Ernährung, die auf vollwertige pflanzliche Lebensmittel setzt, scheint die Aktivität der natürlichen Killerzellen zu stimulieren.

Neben den Klassikern Zink, und Vitamin C gibt es aber noch ein paar andere - teils- überraschende Einflussgrößen auf die Immun-Gesundheit in den Wechseljahren.

Tipps für ein starkes Immunsystem in den Wechseljahren

1. Zink ergänzen

Das Mineral Zink ist ein Allround-Talent: Es stärkt das Immunsystem, ist ein Antioxidans zum Schutz der Zellen, unterstützt die Fruchtbarkeit und ist gut für Haare, Haut, Nägel und Knochen. Zink ist also perfekt - gerade jetzt. Neben Zink sind auch Vitamin C, Magnesium und Selen wichtige Nährstoffe für ein starkes Immunsystem.

2. Ingwer, Kurkuma & Co.

Klein aber oho. Gewürze und Kräuter sind nicht zu unterschätzen. Auch sie stärken das Immunsystem und wirken entzündungshemmend. Ganz vorn dabei, wenn es um die Hemmung von Entzündungen geht, sind Kurkuma, Ingwer, Zimt und Knoblauch. Gib Knoblauch in deine Gemüsegerichte. Und mit dem Zimt gerne das Müsli oder den Smoothie verfeinern. Bereite dir einen Tee aus frisch geriebenem Kurkuma und Ingwer oder packe jeweils ein 1 cm dickes Stück in deinen Smoothie. Kurkuma enthält Kurkuminoide, die total "anti" sind: antientzündlich, anti-viral, anti-bakteriell, anti-fungal und anti-krebs.

3. Antioxidantien, Obst & Gemüse

Leuchtende Farben bei Bei Obst und Gemüse signalisieren das Vorhandensein von antioxidativen und entzündungshemmenden Pflanzenstoffen wie Carotinoide, Polyphenole, Flavonoide und Anthocyanidine. Bitteres Grünzeug wie Löwenzahn und Rucola fördert die Gesundheit und die Entgiftungsfunktion der Leber und unterstützt so eine robuste natürliche Killerzellenproduktion.

Viel Gemüse und eine Ernährung, die zum Großteil aus pflanzlichen Nahrungsmitteln besteht, ist in jedem Alter hervorragend für den Körper. Aber ganz besonders in den Wechseljahren. Gemüse ist vollgepackt mit Vitaminen, die besonders in den Wechseljahren sehr wichtig sind. Dazu gehören Folsäure, Antioxidantien, Mineralien, Ballaststoffen, und wertvolle sekundäre Pflanzenstoffen. Besonders vorteilhaft für Frauen in der Menopause sind Kreuzblütler wie Grünkohl, Blumenkohl, Brokkoli, Rotkohl, Weißkohl, Schwarzkohl, Rosenkohl. Aber auch alle Arten von Beeren-Obst.

Auch der XbyX ENERGIE liefert neben den ganzen Proteinen und Ballaststoffen auch eine sehr gute Basis an Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien: Darunter auch Zink, die Vitamine ACE sowie die Antioxidantien Taurin und Coenzym Q10. Für einen perfekten Immunboost Smoothie gibst du zu ENERGIE noch frischen Ingwer, dunkle Beeren, ein paar Köpfchen frischen Brokkoli mit vielen Antioxidantien, sowie frische Zitrone oder Orange dazu.

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4. Ballaststoffe und Probiotika für den Darm

Die Wissenschaft rund um das Mikrobiom - die Vielfalt der Mikroorganismen in unserem Darm - fand in den letzten Jahren viel über den Einfluss der diverses Bakterien und anderen Mikroorganismen auf unsere Stimmung, Stoffwechsel und das Immunsystem heraus. Vollkorngetreide und Hülsenfrüchte liefern Ballaststoffe für einen gesunden Darm. Da der Darm ein wichtiges Zentrum der Immunaktivität ist, ist es wichtig, ihn im Gleichgewicht zu halten! Vollkorngetreide und Hülsenfrüchte enthalten zudem B-Vitamine und Zink zur zusätzlichen Unterstützung des Immunsystems. Auch Probiotika können dem Darm helfen und damit unser Immunsystem stärken. Also her mit täglichen Probiotika wie Joghurt, Kimchi, Kefir und Sauerkraut!

5. Leinsamen

Leinsamen sind eine gute Quelle für entzündungshemmende Omega-3-Fettsäuren. Außerdem hilft der Zusatz von gesunden Fetten zu den Mahlzeiten bei der Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen wie A, D und E, die für die Gesundheit des Immunsystems entscheidend sind. Leinsamen – geschrotet oder als Leinöl – finden sich auch in fast allen unseren Smoothie-Rezepten und sind wichtiger Teil unserer Simple7 Zutaten.

6. Früher ins Bett, ausreichend schlafen

Schlechter Schlaf macht nicht nur müde. Er wirkt sich fast auf alles aus: Er schwächt das Immunsystem, hemmt unsere Regeneration, wirbelt Hormone durcheinander, führt auf Dauer zu Gewichtszunahme, Konzentrationsprobleme, schlechteren kognitiven Fähigkeiten, wir haben wenig Energie, sind erschöpft und reizbar bis hin zu Depressionen und Angstzuständen. Darum: Nichts ist so erholsam und regeneriert unseren Körper so sehr wie tiefer, erholsamer Schlaf. Perfekt sind circa 7-8 Stunden. Früh ins Bett, Schlafzimmer gut herunter gekühlt, bei Schlafproblemen ein Glas Sauerkirschsaft kurz vorm Zubettgehen und all die anderen Tipps aus unserem Schlaf-Guide berücksichtigt.


Weißt du was übrigens noch das Immunsystem beeinflusst?


Zu viel Stress!

Bei Stress wird das Hormon Cortisol ausgeschüttet und aktiviert in diesem Stressmoment Stoffwechsel und die Energiereserven. Gleichzeitig blockiert Cortisol die Immunabwehr und reduziert alle nicht lebenswichtigen Funktionen auf ein absolutes Minimum. Fazit: Hoher Stress = Immunsystem geschwächt

Der weibliche Zyklus!

Erste Zyklushälfte oder Zweite - der monatliche Zyklus ist mit unserem Immunsystem eng verbunden. In der Follikelphase - die Phase von Periode bis Eisprung - also circa die ersten zwei Wochen nach Periodenstart - ist unser Immunsystem super stark. Ein toller Trick der Natur, um Viren und Bakterien abzutöten, die eine gesunde und erfolgreiche Befruchtung verhindern könnten. In der Gelbkörper- (Luteal)-Phase - nach Eisprung bis zum Start der Periode - steigen Östrogen und Progesteron, was eine Veränderung der Immunfunktion verursacht. Das Immunsystem wird beeinträchtigt - wir sind infektanfälliger. Also Obacht, Schlaf und Zink-Vorsorge in Phase 2 des Zyklus!


Und zuletzt: Häufig und lange Hände waschen

Seife und Wasser sind sehr gute Prävention. Es muss keine antibakterielle Seife sein, einfache Seife ist völlig in Ordnung. Es ist egal, ob das Wasser heiß oder kalt ist, nutze die Temperatur, die sich für dich gut anfühlt. Mit der Seife dann gründlich die Hände, die Finger-Zwischenräume und auch unter den Fingernägeln schäumen und reinigen. Wichtig ist: regelmäßig und vor allem lang genug. Eine Ärztin gab uns den praktischen Tipp: Mindestens so lang wie zweimal "Happy Birthday" singen. Wasserhahn auf und präventiv los geträllert!

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