Über Hitzewallungen und Schweißausbrüche

Hitzewallungen und Schweißausbrüche

Hitzewallungen – so sagen es die meisten von uns – sind das Schlimmste an den Wechseljahren. Sie sind peinlich, kommen aus dem Nichts und sind schwer zu verstecken.

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Es passiert plötzlich und garantiert dann, wenn es gerade nicht sein sollte. Irgendjemand hat die Heizung hochgedreht, oder was? Dir wird so heiß, dass du fast sofort anfängst zu schwitzen. Und dein Baumwoll-Sweater fühlt sich an wie dickste Schafwolle. 

Wäre alles halb so wild, wenn man nur selbst merken würde, wie einem der Schweiß von der Brustfalte langsam in Tropfen den Bauch runterrollt, um letztlich vom Hosenbund gestoppt zu werden.

Aber ist eben nicht so. Dein Herz klopft wie wild, du kriegst einen roten Kopf, auch auf der Stirn steht der Schweiß. Einfach so – im klimatisierten Büro – womöglich gerade bei einer Besprechung mit deiner Chefin.


Hitzewallungen – so sagen es die meisten von uns – sind das Schlimmste an den Wechseljahren. Sie sind peinlich, kommen aus dem Nichts und sind schwer zu verstecken. Im Gegensatz zu Schlafstörungen, Depressionen, keiner Lust auf Sex, einer trockenen Scheide oder all den anderen genauso unangenehmen, aber weniger öffentlichen Mitbringsel der Menopause, zu denen im großen Wechseljahres-Guide weitere Infos findest.

Was verursacht diese Wechseljahres Symptome?

Es sind – wieder einmal – deine Hormone. Sie verursachen in dieser „Umbau-Phase“ in Deinem Körper etwas Chaos. Dadurch lebst du derzeit auf einer Dauer-Baustelle. So sinkt beispielsweise die Produktion des Sexualhormons Östrogen in den Wechseljahren. Dieses Hormon kann auch die Wärmeregulation Deines Körpers beeinflussen. Den Thermostat im Gehirn.

Dieses Thermostat sitzt im sogenannten Hypothalamus unseres Gehirns. Mitten aus dem Nichts signalisiert es dem Körper, dass es gerade furchtbar heiß ist und schreit das Kommando: Herzschlag hochfahren, Poren öffnen, Schweiß zum Abkühlen durchleiten! Absolut der falsche Befehl zur falschen Zeit. Aber das hat dein Verstand leider nicht im Griff. Es ist wie eine Meuterei und du als Kapitänin hast momentan nichts zu sagen.

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Womöglich ist das eines der übelsten Gefühle in allen Phasen der Menopause. Dass einem der eigene Körper nicht gehorcht. Ja, dass man sogar das Gefühl bekommt, ihn gar nicht zu kennen. Und das gerade dann, wenn man meint, sich in der Lebensmitte eigentlich ganz gut selbst zu kennen.

Aber: Du bist nicht allein mit dem Problem. Manche Frauen erleben bis zu 30 Hitzeschübe pro Tag, andere nur zwei. Manche nur drei Minuten lang, andere eine Stunde. Bei manchen ist der Spuk nach ein paar Wochen vorbei, anderen quälen sich über Jahre mit den Meuterern an Bord.

Was kann man gegen Hitzewallungen und Schweißausbrüche tun?

Es gibt einige pflanzliche Mittel, die helfen sollen. Traubensilberkerze, Rotklee, Salbei, Frauenmantel oder Schafgarbe zum Beispiel. Gibt es auch als Tees gegen Beschwerden der Wechseljahre.

Manchen hilft es auch, von Milch auf Sojamilch umzusteigen. Manche Frauen finden auch Akupunktur gut, andere nehmen Moorbäder oder machen Wechselduschen.

Wer zusätzlich noch ein paar Kilos zu viel auf den Rippen hat, zu viel Kaffee oder Tee trinkt, gerne scharf isst oder zu warm schläft, abends auf das eine Glas Wein, aus dem häufig zwei oder drei werden, nicht verzichten kann, für den wird’s womöglich schwierig mit der Meuterei im eigenen Körper klarzukommen. Die Ernährung auf primär pflanzliche Lebensmittel umzustellen, ist eine gute Idee: Veganer berichten von weniger Beschweren aus Fleischesser.

Manchmal sind die Hitzeschübe aber so schlimm und andauernd, dass Lifestyle-Änderungen allein nicht helfen. Dann hilft der Gang zum Gynäkologen oder Hormonspezialisten (Endokrinologen). Hier kann Dein Hormonspiegel gecheckt und eventuell eine Hormontherapie empfohlen werden.  

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Studien & Quellen

Beyond Estrogen: Treatment Options for Hot Flashes.
Clin Ther. 2018 Oct;40(10):1778-1786. doi: 10.1016/j
Acupuncture for menopausal hot flushes Cochrane Database Syst Rev. 2013 Jul 30
Estrogen Matters Dr Avrum Bluming, PhD Carol Tavaris
Dietary intake and age at natural menopause: results from the UK Women’s Cohort Study Journal of Epidemiology & Community Health, Volume 72, Issue 8
Clinical manifestations and diagnosis of menopause Uptodate.com