Blähbauch? 5 Tipps, die helfen!

Uff, aufgebläht, Völlegefühl, es drückt – und klar, natürlich spannt der Hosenbund. Unangenehm bis schmerzhaft, und oft so empfindlich, dass man am liebsten den Bauch gar nicht berühren mag. Woher kommt der Blähbauch und was hilft bei Blähbauch?

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Fast jede Fünfte schlägt sich mehr oder weniger regelmäßig mit einem Blähbauch herum. Ein Blähbauch ist nichts Schlimmes – aber in dem Moment äußerst unangenehm.


Wie entsteht der Blähbauch?

Ein Blähbauch kann nach kleinen Snacks und natürlich auch nach größeren Mahlzeiten auftreten. Die Portionsgröße ist in dem Fall recht egal. Der Bauch sieht aus wie ein Luftballon und wenig ist dem auch so. Im Bauchraum, dem Magen-Darm-Trakt, sammelt sich übermäßig viel Luft an.

Während der Verdauung wird das, was wir zuvor gegessen haben, von unseren Darmbakterien in für den Körper verwertbare Bestandteile zersetzt. Dabei entstehen Gase: Methan, Kohlendioxid, Wasserstoff. (ja... nicht nur Kühe produzieren Methan… ;) 

Diese Gase weichen normalerweise über Darm oder Lunge aus unserem Körper aus. Passiert das nicht gut genug, z.B. weil zu viel Gas – also Luft – gebildet wird, dann drückt dieses überflüssige Gas den Darm und damit die Bauchdecke nach außen. Oft rumort und gluckert es begleitend, man hört und spürt förmlich was da drinnen in den Gewinden unseres gut 7 m langen Darms so abgeht. 

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Woher kommt so ein Blähbauch?

Ursachen eines Blähbauch's sind häufig Unverträglichkeiten (z.B. Weizen, Milch), stark blähende Lebensmittel oder Störungen der Darmbewegung – also in der Art, wie sich der Speisebrei durch den Verdauungstrakt bewegt. Auch schnelles, hektisches Essen – so schnell, dass zu viel Luft beim Schlucken mit in den Darm rutscht – Stress oder Erkrankungen wie das Reizdarmsyndrom führen zum Blähbauch.

Würzige, fettige, sehr süße oder stark verarbeitete Speisen, gern an Feiertagen genossen, enden auch oft mit Blähbauch.

Lebensmittelunverträglichkeiten gilt es herauszufinden – mit Tagebuch und Dokumentieren gegessener Lebensmittel sowie entsprechenden Tests. An blähende Lebensmittel, die man generell verträgt, kann man sich gut langsam gewöhnen, indem man kleine Mengen davon isst und diese langsam steigert. Dazu zählen Ballaststoffe, Bohnen, Zwiebeln, Brokkoli, Kohl, Sprossen oder Blumenkohl. 

Mit den beginnenden Hormonumstellungen der Wechseljahre nehmen übrigens bei vielen Frauen Verdauungsprobleme und Blähungen zu. Warum das so ist, kannst du im Artikel Verdauungsprobleme & Blähungen in den Wechseljahren nachlesen.

Aber, was kann man akut als direkte Hilfe bei einem Blähbauch tun?


5 Tipps bei Blähbauch

  1. Eine Pipette Bauch Gefühl: Tropfen wie die 18 ausgewählten Kräuter und Gewürze in XbyX Bauch Gefühl sind reich an ätherischen Ölen, Bitterstoffen und Flavonoiden. Bauch Gefühl ist ein Extrakt aus Galgant, Mariendistel, Engelwurz, Enzian, Fenchel, Kümmel, Anis, Zitronenmelisse, Löwenzahn, Meisterwurz, Wacholderbeere, Wermuth, Quendel, Schachtelhalm, Artischocke, Wegwarte, Hopfen, Kamille.
  2. Gewürze im Essen: Darüber hinaus unterstützen einige dieser Gewürze, wenn man mit ihnen seine Speisen würzt. Darunter Kümmel (z.B. an Kohl, Eintöpfen, Sauerkraut), Wacholderbeere (z.B. im Rotkohl), Galgant & Ingwer (z.B. in Currys oder Eintöpfen die reich an Hülsenfrüchten wie Linsen, Bohnen oder Kichererbsen sind), Bittere Salate als Beilage (z.B. Löwenzahn, Rucola, Chicoree), Bitteres Gemüse als Beilage (z.B. Artichoke, Catalogna / Puntarelle)
  3. Kräutertee trinken: Verdauungsfördernde und beruhigende Kräutertees nach dem Essen oder über den Tag verteilt wie Tees mit Pfefferminze, Kamille,Löwenzahn, Fenchel, Mariendistel.
  4. Heilerde essen: Heilerde kennt die eine oder andere vielleicht als Gesichtsmaske zum Selbermachen. Was der Haut von außen gut tut, funktioniert auch von Innen. Die Heilerde zum Essen (z.B. Luvos Heilerde magenfein) ist jedoch eine feinere Version der Heilerde! Heilerde ist ein natürliches Pulver, das aus Lehm hergestellt wird, überschüssiges Fett bindet und so gegen Blähbauch helfen kann.
  5. Wärmflasche & Bauchmassage: Die wohlige Wärme aus der Wärmflasche entspannt den Bauch und lindert das Blähgefühl. Dazu unterstützt eine Bauchmassage des unteren Bauches. Immer schön sanft im Uhrzeigersinn massieren. So wird die Darmaktivität angeregt und überschüssige Luft wird nach außen transportiert. Übrigens: Auch fix raus an die frische Luft und Luft ablassen – ja, pupsen!, hilft unglaublich und befreit den Bauch von zu viel Luft! 

Probiert aus, was für euch jeweils am besten funktioniert. Happy Bauchgefühl, Ladies! Mit den Tipps seid ihr auf jeden Fall für die Vorweihnachts- und Weihnachtszeit mit all ihren Leckereien und Völlereien gut gerüstet.

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Referenzen

Herbs and Spices in the Treatment of Functional Gastrointestinal Disorders: A Review of Clinical TrialsNutrients. 2018 Nov; 10(11): 1715., Published online 2018 Nov 9. doi: 10.3390/nu10111715

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